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Soll ein Bild einen Rahmen erhalten, muss zunächst das Bild selbst betrachtet werden. Stellen Sie sicher, dass das Passepartout und der Rahmen das Bild und nicht den Raum komplettieren.
  A. Passepartout(s)
Bei einem Passepartout handelt es sich um ein Gestaltungselement, mit dem Sie eine Farbe verstärken, den Blick auf das Bild lenken oder das gerahmte Bild vergrößern können.
 
  1. Einzelnes oder oberes Passepartout
Im Allgemeinen sollten Sie eine blasse, neutrale Farbe wählen, die mit der vorherrschenden Hintergrundfarbe des Bilds harmoniert. Dadurch wirkt das Bild weniger "eingeschlossen".
  2. Unteres Passepartout
Sofern ausgewählt, kann das untere Passepartout die Farbtöne in einem Bild verstärken und Ihrem Bild das gewisse Etwas verleihen.
  B. Rahmen
Der Rahmen sollte das Bild in Struktur und Dekor unterstützen. Er sollte ergänzend wirken und nicht vom Bild ablenken.
 
  1. Farbe
Ein Rahmen setzt im Allgemeinen dann die besten Akzente, wenn er mit der vorherrschenden Hintergrundfarbe harmonisiert. Bei sehr dunklen Hintergrundfarben ist ein Rahmen mit gedeckten Farben empfehlenswert.
  2. Größe
Die Breite des Rahmens sollte proportional zur Größe des Bilds sein. Für ein großes Bild sollten Sie im Allgemeinen einen breiteren, schwereren Rahmen wählen. Umgekehrt wirkt ein kleines Bild in einem schmalen Rahmen am besten.
  3. Detail
Wählen Sie nach Möglichkeit einen Rahmen, der dem Kunstobjekt in Form und Struktur ähnelt. Ein Bild mit runden Formen und Bögen wird durch einen gerundeten Rahmen komplettiert. Architektonische Elemente in einem Bild werden durch ähnliche Rahmenelemente hervorgehoben.

Es gibt keine universelle Lösung für künstlerische Arrangements, doch die folgenden Richtlinien können Ihnen einen Anhaltspunkt geben. Denken Sie stets daran, dass die schönsten Arrangements meist die sind, die man am wenigsten erwartet.
 
  A. Erstellung eines künstlerischen Arrangements
 
 
1. Die Mitte des Bilds bzw. der Bilder sollte sich im Allgemeinen auf Augenhöhe befinden. Dies entspricht etwa 1,50 m vom Boden aus.
 
  2. Für große, leere Wände eignet sich unter Umständen eine Gruppe von mehreren Bildern wesentlich besser als ein einzelnes großes Bild.

Gruppierungen von Bildern wirken am besten, wenn alle Bilder eine Gemeinsamkeit aufweisen: ein ähnlicher Rahmenstil, dieselbe Farbe des Passepartouts oder ähnliche Motive.
 
 
A. Eine ungerade Anzahl von Bildern bietet meist eine visuell ausgeglichenere Gruppierung.
 
 
b) Wenn Sie mehrere Bilder nahe beieinander anordnen, sollten Sie eine gerade Anzahl wählen, damit ein in sich geschlossener Gesamteindruck entsteht.
 
 
c) Bei schmalen Wänden setzen vertikale Bilder bzw. untereinander platzierte Bilder Akzente.
 
 
d) Große, horizontale Bilder oder Gruppenarrangements eignen sich ideal für große Wände mit viel Platz.
 
  3. Wandbilder können symmetrisch oder asymmetrisch angeordnet werden.
 
 
A. Bei symmetrischen Arrangements sind alle Seiten gleich. Dadurch wird eine angenehme, ausgeglichene Wirkung erzeugt.
 
 
b) Asymmetrische Arrangements ermöglichen Ihnen die Kombination von Kunstwerken unterschiedlicher Größe und Ausrichtung und damit die Schaffung eines vielschichtigeren Erscheinungsbilds. Visuelle Ausgeglichenheit ist der Schlüssel zum Erfolg.
 
  4. Eine Gruppierung von Bildern sollte als eine Einheit betrachtet werden. Hierbei hilft es, die Bilder auf ein großes Papierstück auf dem Boden zu legen. Ordnen Sie ein Arrangement an, bei dem Größe, Format, Farbe sowie das Bild selbst in Betracht gezogen werden. Umfahren Sie die Bilder mit einem Stift, damit Sie eine Vorlage erhalten, die Sie an die Wand hängen können. So können Sie die Anordnung jedes Bilds genau sehen.

 
  B. Verbindung künstlerischer Arrangements mit Möbeln
 
 
1.Wenn Sie Bilder über Möbeln aufhängen, positionieren Sie das Bild nicht
zu hoch, sonst entsteht der Eindruck, es "schwebe" an der Wand.
Der Abstand zwischen Bild und Möbelstück sollte ungefähr 10- bis 15 cm betragen.

 Falsch:
 Korrekt:
 
 
2. Sie sollten das Bild nur dann unterhalb des empfohlenen Aufhängepunkts von ca. 1,50 m auf Augenhöhe einer sitzenden Person anbringen, wenn Sie es in einem Raum, z. B. Küche oder Büro, aufhängen, der eine gemütlichere, intimere Atmosphäre erhalten soll.
 
 
3. Berechnen Sie das Verhältnis zwischen Größe des Bilds und Größe des Möbelstücks. Das Bild bzw. die Gruppe von Bildern sollte dabei nicht mehr als 75 % der Breite des Möbelstücks überschreiten.
 
 
 
A Messen Sie den Abstand vom Boden zur "Augenhöhe" (ca 1,50 m).
B Messen Sie die Höhe des gerahmten Bilds und teilen Sie sie durch zwei.
C Messen Sie den Abstand von der Drahtoberseite (voll gespannt) bis zur oberen Seite des Rahmens.
D Subtrahieren Sie C von B.
E Addieren Sie A und das Ergebnis von D. In dieser Höhe sollte die Hängevorrichtung an der Wand befestigt werden.